Freitag statt Samstag spart im Schnitt 3.565 €. Wo ihr bei der Hochzeit sparen könnt, ohne dass Gäste es merken, und wo Sparen teuer wird.
Die größten Summen spart ihr bei drei Entscheidungen, die kein Gast als billig wahrnimmt: Gästezahl, Wochentag und Monat. Laut dem Bridebook Hochzeitsreport 2026 kostet eine Freitagshochzeit im Schnitt 3.565 € weniger als eine am Samstag, und im Januar zahlen Paare durchschnittlich 8.500 € statt 19.835 € im August. Spart dort, wo niemand hinsieht, und haltet Essen, Getränke, Fotos und Musik stabil.
Eine Hochzeit wirkt nicht billig, weil sie wenig gekostet hat. Sie wirkt billig, wenn Gäste an einer Stelle merken, dass gespart wurde: das Buffet ist um halb zehn leer, die Getränke kosten plötzlich extra, der DJ spielt aus einer Playlist vom Handy. Das Budget eurer Gäste spürt ihr nicht. Deren Erlebnis schon.
Die Sparkasse fasst es in ihrem Kostenratgeber nüchtern zusammen: Sparen lohnt sich dort, wo die Ausgabe den Tag selbst kaum verändert. Vorsichtig sein solltet ihr bei Essen, Getränken, Fotos, Musik und bei allem, was vertraglich festgelegt wird. Ein niedriger Preis ist außerdem nicht automatisch ein gutes Angebot. Diese Trennung zieht sich durch den ganzen Artikel.
Viele Spartipps drehen sich um Servietten und Gastgeschenke. Das sind Beträge im zweistelligen Bereich. Die vier- und fünfstelligen Unterschiede entstehen früher, bei drei Entscheidungen, die ihr trefft, bevor ihr den ersten Vertrag unterschreibt.
Passt zu: Paare, die lieber für weniger Menschen großzügig sind als für viele knapp.
Durchschnittswerte laut Bridebook Hochzeitsreport 2026
Passt zu: Paare mit Gästen aus der Nähe und flexiblen Jobs.
Durchschnittswerte laut Bridebook Hochzeitsreport 2026
Passt zu: Paare, die Winterstimmung mögen und drinnen feiern wollen.
Durchschnittswerte laut Bridebook Hochzeitsreport 2026
Die Werte zeigen, was Paare an diesen Tagen und in diesen Monaten im Schnitt ausgegeben haben. Sie sind kein garantierter Rabatt. Wer im Januar heiratet, feiert oft auch kleiner. Die Richtung stimmt trotzdem: Location und Dienstleister sind an Samstagen im Sommer am stärksten gefragt und verlangen dann die höchsten Preise. Fragt jede Location konkret nach ihren Preisen für Freitag, Sonntag und die Nebensaison.
Was das für eure Stadt heißt, zeigen unsere Stadtseiten. In Leipzig rechnen wir mit rund 13.500 € für eine durchschnittliche Hochzeit, in München mit etwa 22.500 €, in Berlin und Hamburg mit jeweils rund 18.000 €. Wenn ihr zwischen zwei Regionen wählen könnt, zum Beispiel beim Heimatort der Eltern, ist auch das ein großer Hebel.
Die Sparkasse rät in ihren Spartipps, über einen Freitag nachzudenken, weil Samstage und Feiertage mit Brückentagen früh ausgebucht und teurer sind. Die Sorge vieler Paare: Gäste empfinden den Freitag als zweite Wahl. Das hängt fast nur davon ab, wie ihr ihn gestaltet.
Trauung um 15 oder 16 Uhr statt am Vormittag. Viele Gäste brauchen dann nur einen halben Urlaubstag, und der Abend wird trotzdem lang.
Eine Save-the-Date-Nachricht acht bis zwölf Monate vorher gibt allen Zeit, frei zu nehmen. Digital kostet sie nichts.
Wer am Freitag feiert, hat den Samstag für einen entspannten Brunch mit der Familie. Das wirkt großzügig, nicht sparsam.
Gäste von weit weg brauchen Hotelinfos und Zugverbindungen. Mit einer frühen Liste nehmt ihr den Freitag als Hürde weg.
Beim Sonntag gilt Ähnliches, nur mit umgekehrtem Problem: Der Montag danach ist ein Arbeitstag. Plant dort ein früheres Ende oder wählt einen Sonntag vor einem Feiertag.
Location und Catering sind der größte Block jeder Hochzeit. Die Sparkasse rechnet mit rund 113 € pro Person für Location und Essen. Bei 80 Gästen sind das 9.040 €, bevor ein Getränk geflossen ist. Genau hier ist die Versuchung zum Kürzen groß, und genau hier merken Gäste es am schnellsten.
Passt zu: Größere Runden und lockere Feiern.
Plant lieber eine Sorte weniger, dafür reichliche Mengen
Passt zu: Kleine, elegante Runden.
Drei Gänge statt vier fallen kaum auf
Passt zu: Standesamtliche Hochzeiten im kleineren Kreis.
Gäste sollten wissen, was sie erwartet
Bei den Getränken ist offen oder pauschal die Regel. Die Sparkasse empfiehlt, die Getränkepauschale zu verhandeln, statt sie zu streichen. Fragt, ob die Pauschale nach Stunden oder nach Gast berechnet wird, was ab Mitternacht passiert und ob ihr Wein oder Sekt selbst mitbringen dürft und wie viel Korkgeld dann anfällt. Welche Bar-Modelle es gibt und was sie kosten, zeigt unser Artikel zur Hochzeitsbar mit kleinem Budget.
Für die Wahl des Caterers hilft ein Blick auf die regionalen Unterschiede. Unsere Catering-Seiten nach Stadt zeigen typische Stile und Getränkepakete, zum Beispiel für Köln oder Dresden.
Fotos gehören zu den Posten, bei denen ihr nicht an der Qualität sparen solltet. An der Dauer schon. Laut Bridebook zahlen Paare für 4 bis 6 Stunden Begleitung im Schnitt 1.449 €, für 8 bis 10 Stunden 1.940 €. Der Unterschied liegt bei 491 €.
Die Sparkasse schlägt genau das vor: den Fotografen zeitlich eingrenzen und den Rest von Freunden und Familie festhalten lassen. Der Profi kommt zu Trauung, Gratulation, Gruppenfotos und Paarshooting. Den späten Abend mit Tanzfläche und Mitternachtssnack fotografieren eure Gäste sowieso.
Wie viel Gäste beisteuern, sehen wir in unseren eigenen Daten: Bei einer typischen Hochzeit laden 8 Gäste zusammen 149 Fotos hoch (Median), im Durchschnitt sind es 197 Fotos von 9,8 Gästen. Die komplette Auswertung steht in unserer Statistik zu Gäste-Uploads. Wie so ein Album aussieht, zeigt unser Demo-Album.

Erster Tanz
Ihr zwei!!
Ein QR-Code auf den Tischen, und alle Handyfotos und Videos eurer Gäste landen in einem privaten Album. Bis 20 Uploads kostet es nichts und ihr hinterlegt keine Karte, für unbegrenzte Uploads zahlt ihr einmalig ab 45 €.

Von Mama
Scannen und mitmachen
Keine App, kein Konto
WIRD HOCHGELADEN
DAS ALBUM
21. Juni 2026
647 Fotos · 95 Gäste









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Bridebook nennt für Floristik im Schnitt 809 € und für Deko 1.113 €. Hier lässt sich viel sparen, ohne dass es auffällt, wenn ihr mit der Saison arbeitet statt gegen sie. Die Sparkasse gibt ein anschauliches Beispiel: Tulpen haben von März bis Mai Saison. Im September sind sie um ein Vielfaches teurer.
Die Faustregel für Deko: Konzentriert euch auf die Orte, an denen Fotos entstehen und an denen Gäste lange sitzen. Den Gang zu den Toiletten dekoriert niemand in Erinnerung.
Die Sparkasse empfiehlt, die Hochzeitstorte als Dessert einzuplanen, statt Torte und Nachtisch doppelt zu bezahlen. Bridebook zeigt außerdem, wie stark der Preis von der Quelle abhängt: Eine Torte vom Konditor kostet im Schnitt 420 €, über Location oder Caterer 337 €, von Bäckerei oder Supermarkt 94 €.
Billig wirkt eine Torte, wenn sie klein und einsam auf einem großen Tisch steht. Eine zweistöckige Torte zum Anschneiden plus ein Blechkuchen aus derselben Konditorei für die Gäste sieht auf Fotos genauso festlich aus. Konkrete Preise pro Etage und Portion findet ihr in unserem Artikel zu Hochzeitstorte Preisen.
Für Papeterie geben Paare laut Bridebook im Schnitt 338 € aus. Ein Teil davon ist Porto. Die Deutsche Post verlangt 0,95 € für den Standardbrief, 1,10 € für den Kompaktbrief und 1,80 € für den Großbrief. Eine quadratische Karte oder eine Einladung mit Anhängern landet schnell in einer teureren Stufe.
Per Nachricht oder E-Mail mit Datum und Ort. Die Sparkasse nennt digitale Save-the-Dates ausdrücklich als Sparmöglichkeit.
Eine gedruckte Einladung im Standardformat bleibt für viele Gäste etwas Besonderes, gerade für ältere Verwandte.
Dickeres Papier, Einleger oder Sonderformat kosten beim Porto fast das Doppelte. Lasst die Karte vor dem Druck wiegen und messen.
Anfahrt, Hotels, Menüwahl und Zusagen auf einer Seite oder per QR-Code auf der Karte. Das spart Einleger und Rückantwortkarten.
Gesamtbudget und Gästezahl eingeben, der Rechner verteilt den Betrag auf alle Posten.
Budget verteilenFür das Brautkleid zahlen Paare laut Bridebook im Schnitt 1.832 €, für das Outfit des Bräutigams 1.070 €. Auf Fotos sieht niemand, ob das Kleid neu war. Die Sparkasse nennt Second-Hand-Kleider sowie Outlet-Tage und Sales für Accessoires als Wege, hier zu sparen.
Was es in eurer Stadt an Brautmoden gibt, zeigen unsere Seiten zum Brautkleid kaufen, zum Beispiel für Berlin.
Einige Kürzungen sparen auf dem Papier Geld und kosten am Tag Stimmung. Die Sparkasse nennt Essen, Getränke, Fotos, Musik und Verträge als Bereiche, in denen ihr vorsichtig sein solltet. Dazu kommen ein paar Klassiker, die wir immer wieder sehen.
Wenn um 22 Uhr nichts mehr da ist, reden Gäste noch Jahre später darüber. Lieber ein Gericht weniger als zu kleine Mengen.
Gäste zur Kasse zu bitten wirkt in Deutschland schnell unhöflich. Begrenzt lieber die Auswahl, zum Beispiel Bier, Wein und alkoholfreie Getränke frei, Cocktails nur bis Mitternacht.
Eine Playlist vom Laptop braucht jemanden, der die Stimmung liest. Ein DJ für den Abend ist oft das beste Geld der ganzen Feier.
Trauung, Ringe und Familienfotos lassen sich nicht wiederholen. Kürzt die Stunden, nicht den Profi.
Ein billiges Angebot ohne klare Leistungen, Stornoregeln und Überstundenpreise wird am Ende oft teurer. Die Sparkasse warnt: Ein niedriger Preis ist nicht automatisch ein gutes Angebot.
Wer die Location zu knapp bucht, zahlt am Abend Überstunden, oft zu höheren Preisen. Fragt vorher, was jede weitere Stunde kostet.
Selbermachen spart Geld, kostet aber Zeit in den Wochen, in denen ihr ohnehin am meisten zu tun habt. Die Frage ist nicht, ob ihr etwas selbst könnt, sondern ob es auch noch um 8 Uhr am Hochzeitsmorgen funktioniert.
Für den Sitzplan könnt ihr unseren kostenlosen Hochzeits-Sitzplan nutzen, für die Aufgabenliste die Hochzeits-Checkliste.
Wie viel die Hebel zusammen bringen, zeigt ein Beispiel. Die Zahlen sind illustrativ und orientieren sich an den Durchschnittswerten von Bridebook und Sparkasse. Eure echten Angebote entscheiden. Einen Rabatt für den Freitag haben wir bewusst nicht eingerechnet, weil er von Location zu Location stark schwankt.
Der Unterschied liegt bei 3.326 €. Das meiste davon kommt aus zehn Gästen weniger und aus kleineren Posten, die niemand vermisst. Musik, Essen pro Kopf und Getränke pro Kopf bleiben gleich. Genau das macht den Unterschied zwischen sparsam und billig.
Im Sparplan haben wir den DJ bewusst nicht gekürzt. Eine volle Tanzfläche erinnert Gäste an eine großartige Feier, egal was die Blumen gekostet haben. Wenn ihr noch weiter sparen müsst, geht zurück zu den großen Hebeln: noch einmal die Gästeliste, ein Sonntag oder ein Monat in der Nebensaison.
Die Sendung Die andere Frage hat Menschen auf der Straße gefragt, wo sie bei ihrer Hochzeit gespart haben und wo nicht. Die Antworten zeigen, wie unterschiedlich die Prioritäten sind.
Brautkleid, Torte, Location: wo Paare sparen
Straßenumfrage zu Hochzeitskosten: Paare erzählen, bei welchen Posten sie gespart haben und wofür sie bewusst mehr ausgegeben haben.
Video: Die andere Frage auf YouTube (11:38)Bevor ihr einen Vertrag unterschreibt, stellt euch diese Fragen. Sie dauern fünf Minuten und verhindern die meisten teuren Fehler.
Wenn ihr mit der Location über die Getränkepauschale oder einen Freitagspreis verhandeln wollt, hilft eine klare, freundliche Anfrage. Diese Vorlage könnt ihr anpassen.
Und das Wichtigste zum Schluss: Legt zu Beginn drei Dinge fest, die euch wirklich wichtig sind. Die Sparkasse schlägt vor, jeden Posten auf einer Skala von 1 bis 5 zu bewerten. Was eine 5 bekommt, bekommt euer Geld. Alles mit 1 oder 2 darf so einfach sein, wie es geht. Einen vollständigen Überblick über alle Posten und Durchschnittspreise findet ihr in unserer Kostenübersicht für Hochzeiten 2026.
Bei Gästezahl, Wochentag und Monat. Laut Bridebook Hochzeitsreport 2026 kostet eine Freitagshochzeit im Schnitt 3.565 € weniger als eine am Samstag, und Hochzeiten im Januar liegen bei 8.500 € statt 19.835 € im August.
Nicht, wenn ihr sie gut plant. Beginnt am Nachmittag, kündigt den Termin früh an und nutzt den Samstag für einen Brunch mit der Familie. Die meisten Gäste nehmen einen halben Urlaubstag gern in Kauf.
Die Sparkasse nennt Essen, Getränke, Fotos, Musik und Verträge. Das sind die Bereiche, die Gäste direkt erleben oder die sich nicht wiederholen lassen.
Bucht weniger Stunden statt eines günstigeren Fotografen. Laut Bridebook kosten 4 bis 6 Stunden im Schnitt 1.449 €, 8 bis 10 Stunden 1.940 €. Den späten Abend können eure Gäste mit dem Handy festhalten und über einen QR-Code in ein gemeinsames Album laden.
Finanziell ja. Laut Bridebook ist der August mit 19.835 € der teuerste Monat, der Januar mit 8.500 € der günstigste. Fragt bei Locations direkt nach Preisen für Winter und Frühjahr.
Bei der Deutschen Post kostet ein Standardbrief 0,95 €, ein Kompaktbrief 1,10 € und ein Großbrief 1,80 €. 60 Einladungen kosten also zwischen 57 € und 108 €, je nach Format und Gewicht.
Ja. Die Sparkasse nennt Tulpen als Beispiel: Sie haben von März bis Mai Saison und sind im September um ein Vielfaches teurer. Lasst euch von der Floristin zeigen, was in eurem Monat regional blüht.
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