Was kostet eine Hochzeit 2026? Durchschnitt 17.006 €, alle Posten, Kosten nach Gästezahl, Bundesland und Wochentag plus drei Beispielbudgets.
Eine Hochzeit in Deutschland kostet 2026 im Schnitt 17.006 €, ohne Flitterwochen und Verlobungsring. Das ist der Wert aus dem Bridebook Wedding Report 2026, für den mehr als 2.000 Paare befragt wurden. Die Hälfte aller Paare landet zwischen 10.000 und 22.000 €. Den größten Ausschlag geben Gästezahl, Wochentag und Location.
Die meistzitierte Zahl für 2026 lautet 17.006 €. Sie stammt aus dem Wedding Report der Planungsplattform Bridebook und gilt für die Feier selbst, also ohne Verlobungsring und ohne Reise. Rechnet ihr beides dazu, steigt der Schnitt auf 20.263 €. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 15.629 €, das ist ein Plus von rund 9 Prozent in zwölf Monaten.
Ein Durchschnitt sagt allerdings wenig über eure eigene Feier. Laut Bridebook geben 28 Prozent der Paare weniger als 10.000 € aus, 13 Prozent mehr als 25.000 €. Die billigsten zehn Prozent kommen mit rund 6.000 € aus. Wer mit 40 Gästen im Januar heiratet, spielt in einer anderen Liga als ein Paar mit 130 Gästen an einem Augustsamstag.
Die Sparkasse übernimmt dieselben Werte in ihrem Ratgeber und nennt zusätzlich einen Richtwert, der beim Planen hilft: Location und Catering zusammen kosten im Schnitt etwa 113 € pro Gast. Mit dieser Zahl könnt ihr in fünf Minuten grob überschlagen, was eure Gästeliste für den größten Block bedeutet.
Bridebook weist für 22 Kategorien einen eigenen Durchschnitt aus. Die Liste zeigt ziemlich klar, wo das Geld hingeht: Location und Essen sind zusammen größer als alles andere zusammengenommen.
Zählt ihr alle 22 Werte zusammen, landet ihr bei über 40.000 €. Das ist kein Fehler. Jeder Wert ist der Durchschnitt der Paare, die für diesen Posten überhaupt Geld ausgegeben haben. Nur ein kleiner Teil bucht einen Hochzeitsplaner oder einen Zeremonienmeister, und viele Location-Preise enthalten Teile des Caterings. Nutzt die Liste deshalb als Preisschild pro Posten, nicht als Bauplan für euer Gesamtbudget.
Ein Punkt fällt beim Lesen auf: Fotograf und Videograf kosten zusammen rund 3.350 €, und trotzdem ist eine Person mit Kamera nie überall gleichzeitig. Während sie beim Paarshooting ist, passieren am Sektempfang die Szenen, die später am meisten fehlen. Genau diese Lücke füllen die Handys eurer Gäste, wenn ihr die Bilder einsammelt. In echten Pix-Wedding-Alben kamen im Median 149 Gästefotos von 8 Personen zusammen.
Die Gästeliste ist der Hebel, den ihr am frühesten ziehen könnt. Bridebook hat die Durchschnittskosten nach Größe der Feier aufgeschlüsselt. Der Sprung von einer kleinen zu einer großen Hochzeit ist deutlich, aber kleiner, als viele denken, weil Fixkosten wie Fotograf, Outfits und Ringe gleich bleiben.
Intime Feiern, oft im Restaurant oder im Garten. Pro Kopf am teuersten, weil sich Fixkosten auf wenige Gäste verteilen.
Die häufigste Größe: 51 Prozent der Paare feiern laut Bridebook mit weniger als 60 Gästen.
Hier liegt der Schnitt von 82 Gästen. Ab dieser Größe braucht ihr meist eine echte Eventlocation statt eines Nebenraums.
Mehr Personal, mehr Tische, oft ein zweiter Raum für Tanzfläche und Bar.
Große Familienfeiern. Getränke werden hier zu einem der teuersten Einzelposten.
Die obersten Klassen, häufig mit Band, Videograf und Planer.
Eine grobe Faustregel lässt sich daraus ableiten: Zwischen der Klasse 31 bis 60 und der Klasse 61 bis 90 liegen 4.105 €. Verteilt auf rund 30 zusätzliche Gäste sind das etwa 137 € pro Person. Jede Einladung mehr kostet also ungefähr so viel wie ein Abendessen mit Getränken, Stuhl, Gedeck und anteiligem Personal. Das ist eine eigene Überschlagsrechnung aus den Bridebook-Klassen, keine offizielle Zahl.
Schreibt zuerst alle auf, die ihr einladen wollt, und markiert dann drei Stufen: muss, sollte, wäre schön. Mit dem Hochzeits-Sitzplan seht ihr sofort, wie viele Tische jede Stufe braucht. Oft reicht es, die dritte Stufe zu streichen, um 2.000 bis 4.000 € freizuräumen.
Die folgenden Budgets sind Rechenbeispiele, keine echten Hochzeiten. Sie orientieren sich an den Bridebook-Klassen und am Richtwert von rund 113 € pro Gast für Location und Catering. Jede Summe geht bis auf den Euro auf, der Puffer ist schon eingerechnet.
Passt zu: Paare, die im engen Kreis feiern und lieber in gutes Essen investieren.
Summe: 12.000 €, nah am Bridebook-Schnitt von 12.295 € für bis zu 30 Gäste.
Passt zu: Paare mit Familie und Freundeskreis, die klassisch mit Menü oder Buffet feiern.
Summe: 19.000 €, nah am Schnitt von 18.873 € für 61 bis 90 Gäste.
Passt zu: Große Familien, die Trauung, Essen und Party an einem Ort feiern wollen.
Summe: 26.000 €, über dem Klassenschnitt, weil ein Videograf mit drin ist.
Auffällig ist, wie klein der Posten für die Gästefotos ist. Ein Fotograf kostet in allen drei Beispielen 1.400 bis 2.000 €, das Album, in das eure Gäste ihre eigenen Bilder hochladen, 45 bis 55 € einmalig. Bei bis zu 20 Uploads ist es sogar kostenlos.

Erster Tanz
Ihr zwei!!
Ein QR-Code auf jedem Tisch, alle Handyfotos in einem privaten Album. Kostenlos für 20 Uploads ohne Karte, danach einmalig ab 45 € für unbegrenzt Fotos und Videos.

Von Mama
Scannen und mitmachen
Keine App, kein Konto
WIRD HOCHGELADEN
DAS ALBUM
21. Juni 2026
647 Fotos · 95 Gäste









JETZT TESTEN
pix.wedding/
your-wedding
2026 hat Rheinland-Pfalz Hamburg als teuerstes Bundesland abgelöst. Am günstigsten feiern Paare laut Bridebook in Sachsen-Anhalt. Zwischen beiden liegen fast 10.000 €, also mehr als eine komplette kleine Hochzeit.
Innerhalb eines Bundeslands schwanken die Preise noch einmal stark, vor allem zwischen Großstadt und Land. Für 20 Städte haben wir eigene Hochzeitskosten-Seiten nach Stadt mit Aufschlüsselung und lokalen Spartipps angelegt, zum Beispiel Hochzeitskosten in München mit einem Richtwert von 22.500 €, Berlin mit 18.000 € und Leipzig mit 13.500 €. Diese Stadtwerte sind unsere Schätzungen rund um den Bundesdurchschnitt von 17.006 €, keine eigenen Umfragen.
Nach der Gästeliste ist das Datum der zweitgrößte Hebel. Die Bridebook-Daten zeigen, dass der Samstag nicht nur der beliebteste, sondern auch der teuerste Tag ist. Freitag und Sonntag liegen jeweils mehr als 3.500 € darunter.
Der teuerste Wochentag. Locations verlangen hier oft Mindestumsätze und die Top-Dienstleister sind als Erstes ausgebucht.
Rund 3.600 € weniger als samstags. Viele Gäste nehmen sich gern einen Brückentag, wenn ihr früh Bescheid gebt.
Der günstigste Tag der Woche. Ideal für Brunch-Hochzeiten oder Feiern, die früher enden.
Der teuerste Monat. 17 Prozent aller Hochzeiten finden im August statt, die Nachfrage treibt die Preise.
Kleinere Winterfeiern mit Kerzenlicht und Glühwein-Empfang drücken den Schnitt deutlich.
Der günstigste Monat, weniger als die Hälfte eines Augusttermins. Verhandlungsspielraum bei Locations inklusive.
Ein Teil dieser Unterschiede kommt auch daher, dass Winter- und Sonntagsfeiern im Schnitt kleiner sind. Der Effekt ist trotzdem real: Viele Locations haben für Nebensaison und Wochentage eigene, niedrigere Preislisten. Fragt immer nach beiden Varianten, bevor ihr unterschreibt.
Die standesamtliche Trauung selbst ist der kleinste Posten. Die Gebühren legt jedes Bundesland fest. Als Beispiel die aktuelle Liste aus dem Service-Portal Berlin:
Wer in einem Schloss, Museum oder Trauzimmer mit besonderer Aussicht heiratet, zahlt teils zusätzlich eine Raummiete an die Stadt. Die Sparkasse rechnet für das Standesamt insgesamt mit 100 bis 350 €. Eine freie Trauung kostet dagegen deutlich mehr: Für Redner:innen nennt sie 800 bis 2.000 €, Bridebook kommt im Schnitt auf 1.150 €. Welche Unterlagen ihr braucht und wie die Termine in eurer Stadt vergeben werden, steht auf unseren Seiten zum Standesamt.
Das Budget ist das eine, der Zeitpunkt der Zahlungen das andere. Die meisten Dienstleister verlangen bei Vertragsschluss eine Anzahlung, den Rest kurz vor oder nach der Hochzeit. Wer das nicht einplant, hat im Frühjahr plötzlich mehrere Tausend Euro gleichzeitig offen. So sieht ein typischer Ablauf aus, die genauen Bedingungen stehen in euren Verträgen.
Hier fällt meist die erste größere Anzahlung an. Klärt schriftlich, was bei einer Absage oder Terminverschiebung passiert.
Beliebte Dienstleister für Samstage im Sommer sind früh weg. Auch hier gibt es üblicherweise eine Anzahlung.
Brautkleider haben oft mehrere Monate Lieferzeit. Änderungen kommen später dazu und kosten laut hochzeitsplaza meist 50 bis 300 €.
Papeterie und Porto zahlt ihr sofort. Ringe brauchen je nach Juwelier einige Wochen Fertigung.
Danach rechnet das Catering ab. Jede Absage nach diesem Datum zahlt ihr meist trotzdem.
Getränke nach Verbrauch, Überstunden von DJ und Fotograf, Reinigung. Legt dafür bewusst einen Teil des Puffers zurück.
Umfragen fragen nach den großen Posten. Die kleinen Beträge, die am Ende das Budget sprengen, tauchen dort selten auf. Diese Liste hilft beim Gegenprüfen eurer Angebote.
Viele Planungsseiten empfehlen, von Anfang an 10 Prozent des Budgets als Reserve zurückzuhalten. In unseren Beispielbudgets liegt der Puffer zwischen 5 und 8 Prozent. Wenn ihr merkt, dass es schon ohne Reserve knapp wird, lohnt ein Blick auf unsere Ideen, wie man bei der Hochzeit spart, ohne dass es billig aussieht.
Zahlen in einer Tabelle sind abstrakt. Die MDR-Reihe „Was kostet?“ hat ein frisch verheiratetes Paar besucht und dessen Ausgaben Posten für Posten durchgerechnet. Eine Hochzeitsplanerin ordnet ein, womit man realistisch kalkulieren sollte.
Ein Paar legt seine Hochzeitsrechnung offen
Moderatorin Julia geht mit Elfi und Friethjof die Kosten ihrer Hochzeit durch, von Location und Ausstattung bis zum Outfit, und holt eine Wedding-Planerin dazu. Gut als Realitätscheck neben den Durchschnittswerten oben, inklusive einiger Spartipps.
Video: WAS KOSTET?, auf YouTube (13:15)Wer sich für einzelne Posten tiefer interessiert, findet bei uns eigene Preisratgeber: was eine Hochzeitstorte 2026 kostet, was ihr für einen Hochzeitsfotografen einplanen solltet und wie ihr die Getränke an der Hochzeitsbar im Rahmen haltet.
Gesamtbetrag und Gästezahl eingeben, der Rechner verteilt das Geld auf alle Kategorien.
Zum Budget-RechnerFür die Planung danach hilft die Hochzeits-Checkliste mit allen Aufgaben nach Monaten. Und wenn es um Essen geht, zeigen unsere Catering-Seiten die Preise pro Gast in eurer Region, zum Beispiel für Hochzeits-Catering in Köln. Ein Tipp aus der Praxis: Probiert das Gästealbum vorher selbst aus, dann wisst ihr, was eure Gäste sehen. Öffnet die Demo-Upload-Seite einfach auf dem Handy.
Laut Bridebook Wedding Report 2026 kostet eine Hochzeit in Deutschland im Schnitt 17.006 Euro, ohne Flitterwochen und Verlobungsring. Mit beidem sind es 20.263 Euro. Die Hälfte aller Paare gibt zwischen 10.000 und 22.000 Euro aus.
Location und Catering. Bridebook nennt für die Location im Schnitt 8.568 Euro, für das Catering 3.947 Euro beim Empfang und 4.397 Euro am Abend. Zusammen liegen Location und Catering laut Sparkasse bei etwa 113 Euro pro Gast.
Für Location und Catering rechnet die Sparkasse mit rund 113 Euro pro Person. Aus den Bridebook-Größenklassen ergibt sich, dass jeder zusätzliche Gast grob 130 bis 140 Euro mehr kostet. Kleine Feiern sind pro Kopf teurer, weil Fixkosten wie Fotograf und Outfits gleich bleiben.
Ja. Laut Bridebook geben 28 Prozent der Paare weniger als 10.000 Euro aus. Realistisch wird das mit einer kleinen Gästeliste, einem Termin im Winter oder an einem Freitag oder Sonntag und einer Location, die Essen und Raum zusammen anbietet.
Im Januar lagen die Kosten laut Bridebook bei durchschnittlich 8.500 Euro, im August bei 19.835 Euro. Unter den Wochentagen ist der Sonntag mit 14.444 Euro am günstigsten, der Samstag mit 18.357 Euro am teuersten.
Die Gebühren legen die Bundesländer fest. In Berlin kostet die Anmeldung 45 Euro, eine Trauung außerhalb der Öffnungszeiten 80 Euro und eine Trauung außerhalb der Amtsräume 75 bis 150 Euro. Die Eheurkunde kostet 12 Euro. Insgesamt solltet ihr mit 100 bis 350 Euro rechnen.
2026 liegt Rheinland-Pfalz mit durchschnittlich 19.650 Euro vorn, gefolgt von Baden-Württemberg und Berlin. Am günstigsten ist Sachsen-Anhalt mit rund 10.000 Euro.
Die Feier kostet genug, die Gästefotos nicht
Album jetzt anlegen